Alaska

13.01.2015 - 08:37

Das heutige Alaska ist zugleich der nördlichste, sowie westlichst gelegene Bundesstaat der USA. Auf ihn entfallen zirka Zwanzig Prozent der Gesamtfläche der USA was ungefähr 1.700.000 Quadratkilometern entspricht. Davon entfallen 1.400.000 Quadratkilometer auf Land. Trotz der enormen Fläche hat Alaska die viertniedrigste Bevölkerungszahl aller Bundesstaaten. Die genaue Einwohnerzahl beträgt 710.231 (Stand 2010). Damit hat Alaska nur einen Anteil von 0,22 Prozent an der Gesamtbevölkerung der Vereinigten Staaten von Amerika. Alaska setzt sich aus drei landschaftlichen Gebieten zusammen: einer Gebirgslandschaft die entlang der südlichen Pazifikküste verläuft, einer Berg- und Hügellandschaft die den Namen Yukon-Niederung trägt, sowie einer flachen Küstenebene am Nordpolarmeer. Im Inneren Alaskas trifft man meistens auf kontinentales und im Norden auf subpolares Klima. In den kurzen Sommern liegen die Temperaturen häufig zwischen 15°C und 25°C. Doch selbst im Sommer fallen die Temperaturen in der Nacht auf unter 10°C. In den langen und kalten Wintern herrschen hingegen ständige Minutstemperaturen. Es wird davon ausgegangen, das Alaska der erste Teil des Kontinentes war, der von Menschen besiedelt wurde. Die ersten Nomaden müssen Alaska vor etwa 12.000 bis 16.000 Jahren erreicht haben. Aus Sibirien kommend, nutzten sie die Beringia, eine damals noch vorhandene Landbrücke zwischen Asien und Nordamerika. Aus diesen ersten Menschen bildeten sich die ersten Stämme. Vor rund 10.000 Jahren wurden dann die Kontinente durch die heutige Beringstraße getrennt. Vermutlich wurde Alaska erst wieder im Jahr 1648 gesichtet, als der russiche Entdecker Semjon Deschnjow die Tschuktschen Halbinsel umschiffte um so die These zu widerlegen, dass Amerika und Asien zusammenhängen. Im Jahr 1728 und 1729 versuchte Vitus Alaska zu erreichen. Die Unternehmung war allerdings nicht erfolgreich. Erst im Jahr 1741 gelang es dem Russen Alexei Tschirikow Alaska zu erreichen. In den folgenden Jahrzehnten gründeten die Russen die erste permanente Siedlung in Alaska. Später planten sie die gesamte Pazikfikküste Nordamerikas für Russland in Besitzt zu nehmen. Erst als die Bedeutung der Kolonie immer größer wurde übernahm die russchische Regierung die Kontrolle im Jahr 1818. Obwohl Alaska die einzige Überland-Kolonie der aufstrebenden Weltmacht Russland war, veräußerten sie das gesamte Land für 7,2 Millionen Dollar an die Vereinigten Staaten. Der Grund dafür ist unter anderem bei der geografischen Lage zu suchen. So dauerte eine eine einfache Überfahrt nach Alaska mehr als ein halbes Jahr da der direkte Weg durch das Eismeer zu gefährlich war. Des weiteren gab es immer größere Probleme die Region zu unterhalten. Mit einem Preis von 4,74 Dollar pro Quadratkilometer ging dieser Landkauf als einer der billigsten in die Geschichte ein. Alaska ging anschließend am 18. Oktober 1867 in den amerikansichen Besitz über. Doch erst am 3. Januar 1959 wurde Alaska durch den Alaska Statehood Act der 49. Bundesstaat der Vereinigten Staaten von Amerika.