WEIHNACHTEN

30.11.2016 - 15:29

„Ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!“ Mit dieser bekannten Zeile aus dem schönen Weihnachtsgedicht von Theodor Storm möchte ich diesen Artikel, in dem sich auch alles um Weihnachten dreht, beginnen. Weihnachten ist natürlich ein christliches Fest, an dem die Geburt von Jesus Christus gefeiert wird. Ohne Zweifel ist unklar, an welchem Tag Jesus tatsächlich geboren worden ist, aber nichtsdestotrotz wird Weihnachten weltweit im Dezember gefeiert. Bibelinterpretationen weisen auf den Herbst als Geburtstermin hin. So fand ja bekanntlich in der Zeit, als Jesus von Maria geboren wurde, eine Volkszählung statt und diese wurden traditionell immer nach der Ernte, also im Herbst, durchgeführt. In unseren Breiten ist die Weihnachtszeit durch die Dunkelheit geprägt. Die kurzen Tage rufen förmlich dazu auf, Kerzen und Lichter anzumachen.  Auf der Südhalbkugel, z.B. in Australien, sind die Weihnachtstage die längsten Tage des Jahres und dies führt sicherlich zu einer ganz anderen Atmosphäre. Das Schenken hat zur Weihnachtszeit auch schon eine lange Tradition. Unsere Geschenke sind sozusagen eine Nachahmung der Geschenke der Hirten und Könige an das neugeborene Jesuskind. Dabei geht es nicht um den Wert der Geschenke, sondern natürlich um das Schenken selber. Neben der religiösen Bedeutung des Weihnachtsfestes und den Geschenken sind auch die Weihnachtsbräuche und Weihnachtsbäume ein zentrales Thema im Dezember. Ich habe für die LeserInnen dieser Ausgabe dazu ein paar Informationen zusammengesammelt.

Weihnachten in anderen Ländern In Finnland heißt der Weihnachtsmann Joulupukki. Er wohnt – so die Legende – zusammen mit seiner Frau Joulumuori auf einem Berg mit dem Namen Korvatunturi ganz im Norden von Finnland.  Ähnlich wie Santa Claus kommt er mit einem Rentierschlitten, um die Geschenke zu liefern, aber er kommt dabei durch die Haustür, und nicht wie sein amerikanischer Kollege durch den Kamin. Joulupukki benötigt zum Laufen einen Gehstock und hatte kleine Helferlein, die Wichtel. Viele finnische Kinder verkleiden sich in der Adventszeit auch gerne als eben diese Wichtel, die auf jeden Fall an den Zipfelmützen zu erkennen sind. Der französische Weihnachtsmann wird Père Noel genannt (=Vater Weihnachten). Der Mann trägt ein rotes, langes Gewand sowie eine Zipfelmütze. Die Geschenke hat er in der Regel in einem Korb auf seinem Rücken. In der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember bringt er die Geschenke, so dass die Bescherung erst am 25. Dezember nach dem Aufstehen stattfinden kann.  Am 24. Dezember treffen sich die Familien zum Essen, wobei gerne Truthahn und Maronen serviert werden. Vorm Zubettgehen stellen die Kinder ihre Schuhe vor die Tür, damit Père Noel dort die Geschenke deponieren kann. 

 

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