Wissenwertes über Alaska

13.01.2015 - 08:52

Kurios: In Alaska erreicht man viele Städte nur per Schiff oder Flugzeug.

Alaska ist der 49. Bundesstaat der Veinigten Staaten von Amerika. Damit ist Alaska auch gleichzeitig der größte Exklave der Erde (als Eklave bezeichnet man ein Gebiet, das vom Rest des Gebietes durch Grenzen räumlich abgetrennt ist und ausschließlich über fremdes Gebiet zu erreichen ist). In den weiten Lebensräumen Alaskas findet man eine Vielzahl verschiedener Tiere. Darunter findet man den bekannten Weißkopfseeadler oder den Braunbär. Natürlich bietet Alaska unübertroffene Möglichkeiten zum Beobachten der Tiere. Alaska besitzt ein nur spärlich ausgebautes Straßennetz da der Straßenbau, durch den meist gefrorenen Boden, ein teures unterfangen ist. So besitzen viele Städte nicht mal eine Straßenanbindung. So erreicht man selbst die Hauptstadt Juneau nur per Schiff oder Flugzeug. Das stärkste, je auf der Erde gemessene, Erdbeben ereignete sich im Jahr 1964 in Alaska. Es hatte eine Stärke von 9,2 auf der Richterskala und zerstörte fast alle Küstenstädte des Landes. Am 24. März 1989 ereignete sich vor der Küste Alaskas eine der schwersten Umweltkatastrophen. Ein riesiger Öltankerlief auf Grund, er verlor 40 Millionen Liter Öl. Mehr als eine halbe Millionen Tiere starben. Heute ist die Katastrophe nach dem Namen des Tankers benannt: Exxon-Valdez-Katastrophe. Der Alaska Permanent Fonds ist ein staatlicher Fonds, der die Gewinne aus der lokalen Ölwirtschaft Alaskas verwaltet. Der Grund für die Einrichtung des Fonds war der Vorwurf, dass der Staat die Einnahmen aus dem Ölgeschäft zu schnell ausgab. Die Hälfte des Geldes im Fonds wird jährlich in gleichermaßen an die Einwohner verteilt. Im Jahr 2012 wurden 878 US-Dollar pro Einwohner ausgezahlt. Die wichtigsten Städte in Alaska sind Juneau, Anchorage und Fairbanks. Anchorage ist mit zirka 290.000 Einwohnern die einwohnerreichste Stadt Alaskas. Dagegen haben die beiden Städte Juneau und Fairbanks nur zirka 31.000 Einwohner. 19,2% der Einwohner von Alaska sind deutscher Abstammung und stellen damit die größte Gruppe da. Darauf folgen die Gruppen Irisch- und Englischstämmigen mit jeweils zirka 11%.