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2012 08

14 SOLsnap.com | HAMELN 4 BATTLE Das Kampfsport und Entertainment Erlebnis, das Hameln und seinen Bürgern neben einem unterhaltsa- men Mix aus seriösem Kampfsport in den Disziplinen Sambo bzw. Sambo Combat, Kickboxen und Boxen auch unterhaltsame Showeinlagen und Attraktionen bieten wollte, musste sich am Eventtag den schlechten Wetterbedingungen geschlagen geben. Notgedrungen wurde auf einen nicht vorhandenen Plan B zurückgegriffen, da das eigentlich komplett auf Open-Air ausgelegte Ereignis innerhalb von wenigen Tagen in die inneren Räume des Ener- gy Gym verlegt werden musste. Eine Reihe nicht enden wollender Miss- geschicke drohte sich anzubahnen. Glücklicherweise konnten viele mögliche Fehlerquellen jedoch noch rechtzeitig ausgeschaltet werden und so stand „HAMELN 4 BATTLE“ nichts mehr im Weg. Doch ganz so reibungslos, wie erhofft, ging das von SOLsnap und Energy Gym e.V. geplante Event dann doch nicht von statten. „Kinderkrankheiten“ und ge- gebenenfalls vermeidbare Unterbre- chungen oder Störungen haben die Veranstalter ein wenig unglücklich gestimmt. Sei es das Rauschen im Mikrofon des Moderators Rechtsan- walt Roman von Alvensleben, die Musikboxen der DJ Anlage mit dem dumpf hallenden Klängen oder das Einlaufen der Kämpfer die teilweise erst ins Rampenlicht huschten, als ihr Einmarschlied schon längst verklun- gen war. Doch sieht man über diese Patzer hin- weg und ignoriert auch das Ausfallen diverser zuvor für den Außenbereich eingeplanten Aktionen, war HAMELN 4 BATTLE ein umfassend zufriedenstel- lendes Event mit genau den AHHH... und OHHHH... Lauten seitens des Publikums, wie es von den Ver- anstaltern gewollt war. Doch alles der Reihe nach: Zu Beginn durften die Kleinsten aller teilneh- menden Kämpfer sich in der ersten von ins- gesamt vier Etappen ihre unerbittlichen Zweikämpfe im Kickboxen liefern. HAMELN 4 BATTLE Schnell wurde hier deutlich, dass ob- wohl sie doch noch Kinder bzw. Ju- gendliche sind, sich das regelmäßige Training absolut bewährt macht. Un- erwartet hoher Technikgehalt brachte hohen Unterhaltungswert in dieser Etappe hervor, bevor es dann direkt zur 2. Etappe der Jugendlichen im Bereich Sambo und Sambo Combat ging. Sambo ist ein russischer Nationalsport, der einer Kombination aus Ringen und Judo gleicht. Im Sambo Combat wird diese Kombination noch durch den Einsatz der Fäuste und Kicks ergänzt. Diese Etappe versprach und hielt ei- nen hohen Adrenalingehalt. Diese Disziplin ermöglichte sogar Konfron- tationen zwischen den Altersgenera- tionen, sodass ein Jugendlicher mit knapp 18 Jahren einem erwachse- nen Mann mit an die 40 Jahren ge- genüberstand. Der Ausgang dieses Kampfes war umso überraschender. Doch was vor allem deutlich wurde war die unverkennbare Tatsache, die sich jedem Betrachter des Abends of- fenbarte. Kampfsport steht nicht für den brutalen Kampf zwischen zwei aufeinander einprügelnden Kontra- henten, sondern vielmehr für einen körperlich sehr anspruchsvollen Sport mit vielen verschiedenen Techniken und einem hohen Maß an Konzentra- tion und Ausdauer, der ausschließlich als solcher wahrgenommen werden möchte. Und genau das konnte man auch an diesem Abend sehen. Bevor die 3. Etappe Boxen startete, kam der Überraschungsauftritt der „Urban Legends“ zum Einsatz. Die Parkour Truppe aus Hameln, deren Mitglied Jasper David Rasokat sich im ersten der beiden späteren Haupt- kämpfe selbst noch im Ring wiederse- hen würde, brachten mit ihrer Show innerhalb des Rings ein willkommenes Kontrastprogramm und bescherten den Zuschauern mit Flick Flacks und Saltos von der obersten Ringecke, nicht nur durch ihre gut gebauten Körper, einen Augenschmauß. Im Nachgang erkundigten sich dann auch einige der Gäste, ob und wo die-

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