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2013 06

8 SOLsnap.com | BRÜSSEL - KURIOSES Kurioses aus Brüssel Wohnort im Sumpf Der französische Namen für Brüssel lautet „Bruxelles“ und setzt sich aus den altniederländischen Wörtern „bru- oc“ („Sumpf“) und „sella“ („Wohnort“) zusammen. Von daher ist wohl schon was Besonderes ein Bewohner im Sumpf zu sein. Eine andere Namens- deutung ergibt sich aus dem nieder- ländischen „brug“ („Brücke“) und einer Abwandlung des Flusses Senne. So kann man sich aussuchen, ob man nicht doch lieber auf der „Brücke über die Senne“ wohnen möchte. Flamen und Wallonen Nein, das ist nichts zu Essen. Das sind die beiden Bevölkerungs- gruppen, die Belgien unter sich aufteilen. Die Flamen bewoh- nen den Norden Belgiens und orientierten sich immer eher an den Niederlanden, sie sprechen deshalb niederländisch. Die Wallonen wohnen im Süden und haben eine größere Nähe zu Frankreich, deswegen ist ihre Hauptsprache das Französische. Seit 1932 ist Brüssel deshalb zweisprachig: Stadtteile, öffentli- che Namen (Strassen/Bahnhöfe usw.) sind alle zweisprachig geschil- dert. Die Umgestaltung hin zu mehr Autonomie der beiden Regionen und die besondere Herauststellung Brüssels hat dem Konflikt die Schärfe genommen. also schon ziem- lich lange. Die heutige Bron- zestatue ist nur ca. 60 cm groß und wurde des- halb schon mehr- fach geklaut. Deshalb bewahrt man das Origi- nal mittlerweile woanders auf und hat dort eine Kopie aufgestellt, die nun schon seit 1965 durch- hält. Und damit es den Zuschauern nicht langweilig wird, überlegt sich der Manneken für seine Fans immer mal eine Überraschung. So trägt er bei Länderspielen ein Trikot der belgischen Nationalmannschaft. Oder verkleidet sich als Elvis oder Mozart, wenn diese Geburtstag haben. Zum Welt-AIDS-Tag dürfens dann auch mal Kondome sein. Das kreative Kerlchen nennt über 800 Kostüme sein Eigen. (ac) Der Grand Place ist eine der wich- tigsten Sehens- würdigkeiten in Brüssel. Kurios ist allerdings, dass die angrenzenden Häuser nicht nur Zahlen haben, sondern auch Na- men, die teilweise etwas befremdlich wirken. Nr. 4 ist Le Sac („der Sack“), Nr.10 L´Arbre d´Or („der goldene Baum“), Nr. 14 L´Ermitage („Die Ein- siedelei“) und Nr. 25 La Taupe („Der Maulwurf“) Der kleine wasserlassende Mann besser bekannt unter seinem nieder- ländischen Namen „Manneken Pis“ ist sicherlich mit das Lustigste was man in Brüssel besichtigen kann. Erstmals tauchte sein Name schon 1450 im Brüsseler Stadtarchiv auf, er pullert

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