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Der Autor Martin Stöhr ar- beitet seit 1997 als Dozent für pri- vate Akademien und unterrichtet im Schwerpunkt Betriebssysteme, Netzwerke und Programmierung. Von Anfang an gehörten Webhost- ing, Webprogrammierung und Daten- bankdesign zu seinen Spezialgebieten. Als zertifizierter Apple-Trainer und Pro- grammierer unterstützt er die SOL seit mehreren Jahren und ist seit 2013 fest angestellter Mitarbeiter. Durch das Aufkommen des eCommerce haben sich Geschäftsmodelle drastisch verändert. Nicht nur, dass Unternehmen wie z.B. Amazon eine fast übermächtige Marktstellung bekommen haben, auch alle anderen Händler müssen sich mit den Angeboten und Preisen der Online- Konkurrenz messen lassen. Logistische Probleme gibt es in der globalisierten Welt kaum noch, geliefert wird auch direkt auch China. Aus dem Angebotsvergleich ist mittlerweile eine eigene Branche von Vergleichs- und Bewertungsportalen ent- standen. eCommerce ist für Unternehmen das mittlerweile unverzichtbare Werkzeug, um in diesem Spiel mitspielen zu können. Jetzt stellt sich für Einzelhändler die Frage, ob sie in diesem globalen Spiel überhaupt bestehen können? Und die Antwort darauf ist recht eindeutig: ja! Der moderne Handel bietet heute meh- rere Vertriebskanäle. Neben dem klas- sischen Einzelhandel entstand der Kata- log- bzw. Versandhandel, in dem der Kunde sich die Waren im Katalog aus- sucht und dann schriftlich oder telefonisch bestellt, die Lieferung erfolgt per Post. Als Weiterentwicklung folgte das Teleshop- ping über Radio/TV, hier wird meist tele- fonisch bestellt und per Post oder Kurier geliefert. Mit zunehmender Verbreitung des Internet setzte sich das Internetshop- ping durch. Hier ist der Kunde unabhän- gig von Sendezeiten und kann - anders als im Katalog - Produkte konfigurieren, interaktiv betrachten oder auch mit der Konkurrenz vergleichen. Die Bestellung, Bezahlung und Lieferung kann interaktiv im Netz verfolgt werden. Die Lieferung erfolgt aber auch hier per Post oder Lief- erdienst. Der Trend geht zum Multichannel E-Commerce - Chance oder Gefahr für den Einzelhandel? Der Trend der letzten Jahre geht aber trotz des enormen Wachstums der On- lineshop-Branche hin zum Multichannel- Vertrieb. Dass alle führenden Anbieter einen Onlineshop für ihre Produkte ha- ben ist mittlerweile fast selbstverständ- lich, aber auch Unternehmen, die in der Vergangenheit ausschliesslich den Ver- sandhandel bedient haben, entdecken die Möglichkeiten des Retail-Geschäfts. Apple hat es allen vorgemacht und bie- tet den Kunden einen Store, im den die Produkte so dargestellt werden können, wie die Macher es sich wünschen und nicht zwischen die Konkurrenzprodukte ins Regal gequetscht werden. Andere Konzerne, wie z.B. Google oder Micro- soft, wollen folgen, wenn auch noch nicht hier in Europa. Der Trend zeichnet sich aber recht klar ab: die Kunden wollen das Einkaufserlebnis im Laden, die Produkte anfassen, Beratung durch den Verkäufer erhalten, aber auch Produkte im Inter- net vorbestellen und nur den Service im Store in Anspruch nehmen. Die häufig heraufbeschworene Kanibalisierung der Vertriebskanäle wird durch aktuelle Stu- dien widerlegt, der Onlinehandel ergänzt das Retailgeschäft mehr als er ihn ersetzt. Die Einführung des eCommerce bedeu- tet für den Einzelhändler aber auch einen nicht unerheblichen organisatorischen Aufwand. Die Vertriebskanäle bleiben meist kaufmännisch, organisatorisch und logistisch getrennt, der Einsatz einer spe- ziellen Software für den Onlinehandel wird notwendig. Stark im Trend liegen dafür Open Source-Softwarepakete wie Magento, Shopware oder xt:Commerce. Der Vorteil solcher Programme liegt in der freien Verfügbarkeit der Quelltexte, Lizen- zkosten fallen nicht an und die Software kann von Online-Dienstleistern prob- lemlos an die persönlichen Bedürfnisse angepasst werden. In diesem Bereich ist SOL.Service Online ein erfahrener Part- ner in Hameln und ganz Deutschland. SOLshopsync verbindet Warenwirtschaft und Shop Open Source Software und intel- ligente Konnektoren können mit- tlerweile auch die Trennung der Ver- triebskanäle wieder aufheben und ermöglichen auch kleinen Händlern den Einstieg in den eCommerce - ohne den Einsatz von zusätzlichem Personal. Mit OpenERP existiert eine freie Software zur Abwicklung von Warenwirtschaft, CRM, Marketing und Verkauf. Die SOL hat für das Gespann Magento-OpenERP den Konnektor SOLshopsync im Angebot, mit dem Produkte, Käufe und Lagerbestände vollautomatisch abgeglichen werden und jedem Einzelhändler den einfachen Ein- stieg in den eCommerce ermöglichen. Es gibt also kaum Gründe, auf den On- linehandel zu verzichten. INTERNET | SOLsnap.com14

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